Ich wurde 1973 in Klagenfurt am Wörthersee geboren, bin verheiratet und Mutter von 2 Kindern. Nach dem Studium der Musikpädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg habe ich bis zur Geburt meiner Kinder Klavierunterricht gegeben. Seit dem Jahr 2000 lebe ich in Deutschland.

Schon sehr früh wurde meine Aufmerksamkeit auf meinen Körper gelenkt – einerseits durch Krankheit, Schmerzen und ständigem Juckreiz, andererseits durch die Freude an Bewegung in der Natur und zu Musik sowie am kreativen Tun mit den Händen. Diese Spannung zwischen Einschränkung und Lebendigkeit hat mich sehr geprägt.

Monika Esmann-Fischer

In meinen frühen Zwanzigern geriet ich durch die Pflege meines an Alzheimer erkrankten Vaters in ein Burnout. Damals gab es kaum Wissen oder Unterstützung zu diesen Themen, und so begann ich meinen eigenen Weg zu suchen. Die chronische Erschöpfung führte zu einem Wendepunkt, an dem ich verstehen wollte, wie ich meinen Körper nutzen kann, ohne ihn zu überfordern, und wie Heilung entstehen kann.

Dabei wurde mir klar, dass mein Weg unmittelbar mit meinem Körper verbunden ist – und dass ich ihn nur von innen heraus finden kann. Ich bemerkte, dass der Zugang zu Schwierigkeiten über die Ebene des Körpers, der Gedanken oder der Gefühle erfolgen kann und dass alle drei Ebenen stark miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Der Körper wurde zu einem Verbündeten, der mir Orientierung geben kann.

Mein Weg in die Körperarbeit

  • Sensory Awareness bei Peggy Zeitler in München (2003-2006)

  • Arbeit nach Heinrich Jacoby und Elsa Gindler: Kurse der Heinrich Jacoby/Elsa Gindler-Stiftung bei Marianne Haag in Berlin, Hasliberg (CH) und Gartow (2006-2012)

  • Initiatische Schwertarbeit bei Ellen Höllscher in Stuttgart (2017-2020)

  • Alexandertechnik bei Gertrud Schulthis in Nagold (2017-2020)

  • Rosen-Methode Körperarbeit seit 2018. Zuerst lernte ich die Rosen-Methode durch die positiven Veränderungen, die ich bei meinem Mann beobachten konnte, kennen. Erst später nahm ich eigene Sitzungen. Die zunehmende Ausgeglichenheit und Belastbarkeit machten mich neugierig und ich wollte mehr über diese Arbeit erfahren. 2020 besuchte ich den Einführungskurs und entschloss mich später für die Ausbildung. Seit 2024 befinde ich mich im Internship, der Phase, in der ich eigenständig mit Klientinnen und Klienten arbeite. Aktuell praktiziere ich im Gesundheitszentrum in movium in Nagold.

Mein Verständnis von Körperarbeit wurde geprägt durch

  • Die intensive Beschäftigung mit Hochsensibilität

  • Den japanischen Do – Wegen

  • Philosophie und Psychologie

  • Nervensystem- und Trauma-Arbeit (Kurse bei Dami Charf und Dr. NatarJa Bettina Kegel sowie zwei Jahre Selbsterfahrung in Somatic Experiencing bei Swantje Engelker in Tübingen)

  • Intuition und Wahrnehmungsschulung

Was mich in meiner Arbeit leitet

Mich hat immer schon fasziniert, was das Menschsein ausmacht. In meiner Arbeit begegne ich Menschen mit einer Haltung von Präsenz, Respekt und echten Interesse. Ich vertraue darauf, dass jeder Körper weiß, was er braucht und dass Veränderung entsteht, wenn wir ihm Raum geben. Ich möchte Menschen nicht verändern, sondern sie darin unterstützen sich selbst zu begegnen. Das entsteht im Kontakt und dem gemeinsamen lauschen darauf, was sich zeigen möchte. Es bereitet mir große Freude, Menschen dabei zu begleiten, sich selbst, dem eigenen Tempo, den eigenen Empfindungen und den eigenen Möglichkeiten wieder näher zu kommen.

Und sonst…

Wenn ich nicht mit der Rosen-Methode arbeite, findet man mich beim kreativen Gestalten (www.artdo21.de), lesen, gärtnern, in der Natur oder auf Reisen.

Ich bin Mitglied im Deutschen Verband für Rosen-Methode (DVRM).

Fortbildungen:

2026     Zertifizierung zur MHFA Ersthelferin für psychische Gesundheit durch das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim